



Unsere Ausstellung war eine interaktive Wand mit gedruckten Illustrationen und Texten. Mit einem Projektor wurden interaktive Elemente hervorgehoben, welche durch Berührung aktiviert werden konnten.
Die Wand erzählt die fiktive Geschichte von Marianne, einer jungen Donauschwäbin. Von ihrer Jugend, als sie zum ersten mal das aufwändige Kleid getragen hat, bis zu ihrer Hochzeit. Die verschiedenen Stationen zeigen, welche gesellschaftlichen Ideale die Frauen erfüllen mussten und welche Probleme die teils mehrere Kilo schweren Kleider mit vielen gestärkten Unterröcken verursachten.

Der Gestaltungsprozess war in zwei Teile aufgeteilt: Am Anfang stand die Recherche, welche hauptsächlich aus dem Besuch des DZM und der vom Museum bereitgestellten Quellen bestand. Wir hatten eine lange Ideation Phase, in der wir in Einzelarbeit Ideen generierten und diese dann in der Gruppe auswerteten und kombinierten.
Wir hatten einige Ideen skizziert und die vielversprechendsten auch als Papp-Prototyp in Miniatur gebaut, was uns bei der Entscheidungsfindung half. Letztendlich entschieden wir uns für die interaktive Wand, für welche man im Papp-Prototyp durch einen Schrank gehen musste, um einen thematisch passenden Übergang zu haben, was wir dann jedoch aus Platzgründen weg ließen.

Wir hatten nach der Entscheidung schon eine gute Vorstellung von der Geschichte, die erzählt werden sollte und möglichen Animationen, sammelten aber nochmal Inspiration und erstellten anschließend Illustrationen für die ganze Wand.
Als diese Basis geschaffen war, gingen wir in eine stärkere Aufgabenteilung über, meine Teamkolleginnen vereinheitlichten die Illustrationen auf einen gemeinsam festgelegten Stil und erstellten Animationen, während ich mich um das technische Prototyping kümmerte.
